Vom Ziel zur notwendigen Rendite
Kennen Sie Ihre persönliche Altersversorgungsrendite?
Gemeint ist die Rendite, die Sie mit Ihrem möglichen monatlichen Sparbetrag und einer gegebenenfalls vorhandenen Einmalanlage benötigen, um Ihr gewünschtes Nettoeinkommen im Ruhestand zu erreichen.
Die Rendite folgt aus Ihrem Ziel
Häufig wird zuerst über Produkte oder erwartete Marktrenditen gesprochen. Für eine persönliche Altersvorsorgeplanung ist die Reihenfolge umgekehrt: Zunächst wird geklärt, welches verfügbare Nettoeinkommen Sie im Ruhestand benötigen. Danach werden die voraussichtliche gesetzliche Nettorente und weitere dauerhafte Einkünfte abgezogen.
Aus der verbleibenden Versorgungslücke ergibt sich der Kapitalbedarf zum Ruhestandsbeginn. Erst dann kann berechnet werden, welche Rendite Ihre mögliche Sparrate und eine vorhandene Einmalanlage bis dahin erwirtschaften müssten.
Warum diese Zahl wichtig ist
Eine Anlage kann sicher wirken und trotzdem ungeeignet sein, wenn ihre erwartbare Nettorendite rechnerisch nicht ausreicht. Erzielt eine Sparform beispielsweise dauerhaft nur eine geringe Rendite, kann der notwendige Beitrag so hoch werden, dass er im Alltag nicht tragbar ist.
Die erforderliche Rendite entscheidet nicht automatisch über ein bestimmtes Produkt. Sie zeigt zunächst, ob Ziel, Zeit, Sparleistung und Risikobereitschaft zusammenpassen. Falls die notwendige Rendite nicht verantwortbar erreichbar erscheint, müssen die veränderbaren Größen offen besprochen werden.
Welche Angaben die Berechnung benötigt
- heutiges Alter und gewünschter Ruhestandsbeginn;
- gewünschtes verfügbares Nettoeinkommen in heutiger Kaufkraft;
- Bruttorente laut Renteninformation oder eine nachvollziehbare Hochrechnung;
- weitere dauerhafte Nettoeinkünfte;
- monatlich tragbarer Sparbetrag;
- mögliche Einmalanlage und ihre steuerliche Ausgangslage;
- Inflation, Kosten, Steuern und Sozialabgaben als ausdrücklich dokumentierte Annahmen;
- geplante Entnahmephase und längerer Versorgungshorizont.
Keine Prognose und kein Renditeversprechen
Die persönliche Altersversorgungsrendite ist ein mathematisch ermittelter Zielwert. Sie sagt nicht voraus, dass diese Rendite tatsächlich erzielt wird. Kapitalmärkte schwanken, Annahmen verändern sich und Kosten oder steuerliche Rahmenbedingungen können anders ausfallen.
Deshalb wird anschließend geprüft, was auf dem Weg zum Ziel passieren kann. Verschiedene Entwicklungen machen sichtbar, wie robust oder empfindlich die Planung ist. Die Berechnung muss während des Lebens regelmäßig aktualisiert werden.
Was geschieht, wenn die Rendite zu hoch erscheint?
Dann gibt es keine ehrliche Abkürzung. Zu prüfen sind insbesondere ein höherer Sparbetrag, eine Einmalanlage, ein späterer Ruhestandsbeginn, ein angepasstes Einkommensziel oder eine andere Anlagestruktur. Die Entscheidung entsteht aus dem Zusammenspiel dieser Größen und aus dem Risiko, das Sie tatsächlich tragen können und wollen.
Zuerst das benötigte Einkommen im Ruhestand bestimmen →
Ihre persönliche Ausgangslage berechnen
Im kostenlosen Orientierungsgespräch klären wir zunächst, welche Angaben für eine belastbare Berechnung benötigt werden. Eine weiterführende Beratung erfolgt honorarbasiert; ich erhalte keine Vergütung durch Produktprovisionen.
E-Mail-Anfrage vorbereitenHinweis
Die Darstellung erläutert eine Planungsmethode und ist keine individuelle Anlageempfehlung. Modellrechnungen beruhen auf dokumentierten Annahmen. Renditen, Versorgungshöhen und steuerliche Ergebnisse können nicht garantiert werden.
